Science Fiction

Einleitung 

Ich bin schon sehr lange Science-Fiction-Fan. Ich kam über das Lesen zur SF, und für mich ist SF immer noch eine Literaturgattung. Ich besitze eine gut sortierte Sammlung von über 700 SF-Büchern. Schon lange lese ich Perry Rhodan und besitze fast alle Hefte (ca. 99%) und viele Begleitmaterialien, bin aber kein aktiver Fan.

Natürlich sehe ich auch gerne SF-Filme und Fernsehserien. Meine Lieblingsserie ist eindeutig Babylon5 (alle Folgen und Filme auf DVD). Natürlich mag ich auch StarTrek und StarWars und ich habe auch viele andere SF-Filme auf Video (Fernsehmitschnitte). Für die "Trekkies": Meine Lieblings-Startrek-Serie ist "Deep Space Nine" (vor allem wegen der Staffeln 4-7). Aber auf dieser Seite soll es nicht um Filme oder Fernsehen gehen, sondern um Bücher.
In meinem Blog werde ich wahrscheinlich auch den einen anderen SF-Thema einen Beitrag schreiben, egal welches Medium.

Überflüssig zu erwähnen das mich SF-Spiele besonders interessieren, so das mein Engagement an diesem Schnittpunkt meiner Interessen besonders groß ist. Ich besitze viele Spiele mit einem SF Hintergrund und habe einen umfangreichen zweiteiligen Artikel im professionellen Spielemagazin "Wunderwelten" von FanPro geschrieben (Titel: "Weltall in Flammen", eine Übersicht über Raumkampfsysteme in Rollen- und Brettspielen).

ScienceFiction Literatur -allgemein-

ScienceFiction, abgekürzt SF, ist zunächst eine Literaturgattung. Der Name wurde übrigens vom Autor und Herausgeber Hugo Gernsback, nach dem der bekannte SF-Literaturpreis benannt ist, in den 20er Jahren geprägt. Allerdings erfasste diese Thematik sehr bald auch andere Medien, so das heute für viele SF in erster Linie ein Film- und Fernsehgenre ist. Dazu aber hier, wie oben geschrieben, nicht mehr.

Die SF-Literatur ist wohl das Literaturgenre mit der größten Bandbreite und umfasst einen großen Bereich von Subgenres wie Cyperpunk, SpaceOpera, HardSF, Zeitreisen und Alternativweltgeschichten, Utopien und Antiutopien, und weitere... Eine gute Übersicht über die Bandbreite der SF bietet der einleitende Teil des leider vergriffen "Lexikons der ScienceFiction Literatur", erschienen im Heyne Verlag. Den Grundstock meiner Bibliothek habe ich bei ihrer Gründung nach diesem Buch angelegt. Übrigens sind Fantasy und Horror (inzwischen) eigene Genres, wenngleich es natürlich Überscheidungen und Mischformen gibt. Ich stehe gerne für Auskünfte zur Verfügung und Personen die mich persönlich kennen können ev. auch Bücher bei mir ausleihen.

Da die SF-Literatur so vielgestaltig ist und ich, aus Zeitgründen, immer weniger zum lesen kam, habe ich mich auf einige Subgeres und Autoren "spezialisiert". So lese ich vorwiegend "SpaceOpera" und "HardSF".
Ich möchte diese beiden Begriffe kurz definieren:

SpaceOpera
Für viele, vor allem außenstehende, der klassische Inbegriff von SF. Die Handlung spielt (überwiegend) im Weltraum und auf fernen Welten, es gibt fremde Rassen und galaktische Konflikte. Es war das klassische Genre der SF-Literatur, galt aber in den 70er Jahren in der Literatur schon fast als so ausgestorben wie die Dinosaurier, überlebte Dank einiger Autoren aber in modernisierter Form und feierte ein kleines Comeback. Reine SpaceOpera in Buchform ist aber selten. Ein Subgenre der SpaceOpera, das ich besonders schätze, ist die FutureHistory, eine fiktive Geschichte der Zukunft. Sie wird erzählt durch verschiedene Episoden aus unterschiedlichen Zeitepochen über einen z.T. langen Zeitraum.
Beispiele für SpaceOpera im Film-/Fernsehbereich sind StarWars (klassische SpaceOpera), StarTrek (moderne SpaceOpera) und Babylon5 (FutureHistory). Die wichtigsten Beispiele im Printbereich sind u.a. der Lensmen-Zyklus von E.E.Smith (die klassische SpaceOpera), der Foundation-Zyklus von Isaak Asimov (die FutureHistory), die PerryRhodan-Serie (die größte FutureHistory und SpaceOpera aller Zeiten) und der Uplift-Zyklus von David Brin, die Zyklen von Peter Hamilton und der Barrayar Zyklus von Lois McMaster Bujold als Beispiel für moderne SpaceOpera.

HardSF
Eine Kurzform für "HardCore-SF". Definitionsgemäß ist das SF in der das Science, also die (Natur)wissenschaft wirklich ernst genommen wird. Völlig phantastische oder gar unmögliche Dinge sind verpönt. Wichtiger aber ist das die Auswirkungen von Erfindungen und Entdeckungen wirklich umfassend betrachtet werden und die wissenschaftliche Arbeitsweise und Methodik zentraler Bestandteil der Handlung ist. Viele gute HardSF-Romane sind daher erstaunlich wenig technisch. Beispiele für HardSF im Film-/Fernsehbereich sind ehr selten, nennen möchte ich hier "Andromeda-Tödlicher Staub aus dem All"," Contact" nach dem Buch von Carl Sagan und die alte TV-Serie "Geschichten aus der Zukunft" von Heinz Haber. Die wichtigsten Beispiele im Printbereich sind u.a. die Werke von Hal Clement, insbesonders "Mission Schwerkraft", J.P.Hogan, R.Forward, Stephen Baxter und ein Teil der Werke von A.C.Clarke und Isaak Asimov.